Externe SSD Festplatte – schnell, leise & vielseitig

externe SSD Festplatte Du bist auf der Suche nach einer leistungsstarken SSD-Festplatte, weißt aber noch nicht, welches Modell das richtige für dich ist? Kein Problem. In unserem kurzen Ratgeber nehmen wir uns all deiner Fragen an und erklären, worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Größen, Anschlüsse, Kapazitäten und vieles mehr ein.
Die Vorteile
  • sehr schnell
  • kompakt
  • stoßfest
  • in vielen Größen erhältlich

Externe SSD Festplatte im Test & Vergleich 2017

Die Abkürzung SSD steht für Solid State Drive. Diese noch ziemlich junge Laufwerktechnologie zeichnet sich durch ihre Geschwindigkeit, ihre Stoßstabilität und den Vorteil aus, dass man kein Netzteil benötigt, um sie zu betreiben. Du siehst, Funktionalität und höchster Nutzungskomfort stehen hier an erster Stelle. Mit einer vier Mal höheren Geschwindigkeit als bei einer normalen Festplatte greifst du deutlich schneller auf deine Daten zu und arbeitest einfach effektiver.

Der grundlegende Aufbau einer SSD-Festplatte

Ehe wir uns weiter mit den Vorteilen der SSD-Festplatte beschäftigen, sehen wir uns erst einmal an, wie sie aufgebaut ist. Im Prinzip besteht jedes Modell unabhängig vom Hersteller aus drei Bestandteilen, den Speicherchips, dem Controller und dem Gehäuse.

Die Speicherchips

Diese Bauteile sind die wichtigsten der gesamten Festplatte. Hier werden alle Daten gespeichert. Die Fertigungsweise der Chips hat einen großen Einfluss auf den Stromverbrauch. Je kleiner sie sind (zum Beispiel 20 nm), desto geringer ist er. Die Anzahl der möglichen Schreibvorgänge nimmt mit der Zeit allerdings ab. Den dafür verantwortlichen Vorgang bezeichnet man auch als Overprovisioning.

Der Controller

Der Controller ist maßgeblich für die Geschwindigkeit verantwortlich, mit der die Daten auf die Festplatte geschrieben und von der Festplatte gelesen werden. Genaugenommen sorgt er für die reibungslose Kommunikation zwischen den Speicherchips und dem USB-Port.

Das Gehäuse

Bei extern betriebenen SSD-Festplatten müssen die Chips und der Controller natürlich geschützt werden. Aus diesem Grund ist ein zusätzliches Gehäuse um die eigentliche SSD herum verbaut. So ist sie gut vor Stürzen geschützt.

Die Unterschiede zwischen SSD und HDD

Jetzt, wo du den grundlegenden Aufbau einer SSD und ihre Besonderheiten kennst, fragst du dich natürlich, welche Vorteile sie gegenüber einer herkömmlichen HDD bietet und worin denn eigentlich die anderen Unterschiede bestehen.

Einfach gesagt haben SSD- und HDD-Festplatten ein verschiedenes Datenspeicherungssystem. Eine SSD-Festplatte funktioniert ähnlich wie eine SD-Speicherkarte. Bei einer HDD-Festplatte handelt es sich hingegen eher um eine CD, die fest verbaut ist und die eine sehr viel größere Speicherkapazität hat. Da SSD-Festplatten noch ziemlich neu sind, sind sie auch deutlich teurer als HDD-Festplatten. Wenn du von ihrer hohen Geschwindigkeit und ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit profitieren willst, musst du also etwas mehr Budget einplanen. Die Preise nähern sich allerdings allmählich an.

Wann macht eine SSD-Festplatte Sinn?

Eine SSD-Festplatte ist vor allem dann sinnvoll für dich, wenn es dir auf Geschwindigkeit ankommt. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind dabei noch nicht einmal das Herausstechende. Immerhin kannst du große Datenmengen auch von einer normalen Festplatte schnell übertragen, vorausgesetzt, du hast einen USB-3.0-Anschluss. Die Hauptvorteile kommen zur Geltung, wenn dein Betriebssystem auf der SSD-Festplatte installiert ist. Da bei den meisten modernen Computern nämlich die Festplatte der geschwindigkeitslimitierende Faktor ist, kannst du mit einer SSD das Tempo deutlich erhöhen. Die Bootgeschwindigkeit lässt sich damit beispielsweise auf bis zu ein Drittel reduzieren. Darüber hinaus bietet eine SSD auch noch den Vorteil, dass du sie ohne Probleme nachrüsten kannst, ohne dass du den PC aufschrauben musst. Du brauchst also nicht erst viele Kenntnisse und gefährdest die Gewährleistung des Herstellers nicht.

Merke: Eine SSD-Festplatte ist vor allem dann sinnvoll für dich, wenn es dir bei der Arbeit mit dem PC auf Geschwindigkeit ankommt und wenn du so flexibel wie möglich sein willst. Auch, wenn du regelmäßig große Datenmengen übertragen willst, ist eine SSD für dich geeignet. Beliebt sind sie beispielsweise auch bei Gamern. Hier werden sie unter anderem dafür verwendet, die interne Festplatte zu erweitern. Nach mehreren installierten Spielen steht nämlich oft nicht mehr viel Speicherplatz zur Verfügung, sodass Spielstände gelöscht werden müssen.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • Datenübertragung sehr viel schneller als bei herkömmlichen Laufwerken
  • wesentlich kürzere Zugriffszeiten
  • sehr unempfindlich gegen Stöße
  • geringer Stromverbrauch
  • kann bei kleineren Bauformen leicht verlegt werden
  • Speicherplatz deutlich geringer als bei HDDs gleichen Preises

Kaufkriterien für deine externe SSD Festplatte

Du siehst, eine SSD bietet dir jede Menge Vorteile. Sie ist schnell, vielseitig einsetzbar und langlebig. In diesem Kapitel sehen wir uns einmal genau an, worauf du beim Kauf achten musst. Beginnen wir beim Format.

Die verschiedenen Typen – 1,8, 2,5 und 3,5 Zoll

Man unterscheidet drei verschiedene Arten von SSD-Festplatten: Varianten in 1,8, 2,5 und 3,5 Zoll. Die 1,8-Zoll-Variante könnte man dabei eher als größeren und schnelleren USB-Stick bezeichnen. Der große Vorteil besteht hier in der geringen Größe. Dank ihr können die Festplatten ganz leicht transportiert werden. Der Nachteil liegt allerdings daran, dass es oft keine interne Übersetzung der Datenträger ins USB-Format gibt. Wenn es also mal einen Defekt des USB-Teils gibt, ist es nicht mehr möglich, die Daten durch einen Einbau der SSD über SATA an den PC zu retten. Entsprechend solltest du besonders wichtige Daten immer auch noch einmal auf einer größeren SSD speichern.

Bei einer SSD im 2,5-Zoll-Format hast du dieses Problem nicht. Hier handelt es sich nämlich um handelsübliche 2,5-Zoll-Festplatten, die einfach nochmal in ein zusätzliches Gehäuse eingebaut ist, dass eine Konvertierung über mSATA oder SATA vornimmt. Wenn also einmal die USB-Komponente beschädigt werden sollte, kannst du die Daten wieder auf dem PC sichern. Dafür sind die 2,5-Zoll-Festplatten aber auch größer. Interne SSD-Festplatten sind oft noch etwas größer. Hier beträgt das Format in der Regel 3,5 Zoll.

Die Kapazität

Die wichtigste Größe bei der Festplatte ist die Kapazität. Sie bestimmt, wie viele Daten du abspeichern kannst. Die meisten Modelle haben eine Kapazität zwischen 60 GB und 2 TB. Hier kommt es vor allem darauf an, welche Daten du speichern willst. Wenn du vor allem mit Musik- und Textdateien arbeitest du die Festplatte ausschließlich zur Sicherung wichtiger Kerndokumente nutzen willst, genügt vielleicht schon eine 60-GB-Ausführung. Wenn es mehr sein soll und du beispielsweise auch viele Filme oder große Bilddateien lagern willst, solltest du zu einer Festplatte im Terabyte-Bereich greifen. Überhaupt empfiehlt es sich, den Platz immer etwas großzügiger zu wählen. So hast du bei Bedarf immer noch etwas Reserve. Die Ausführungen mit mehr Speicher sind zwar etwas teurer, dafür bist du dann aber auch erst einmal für eine Weile versorgt.

Das Dateisystem

In Zusammenhang mit der Kapazität solltest du auch einen Blick auf das Dateisystem werfen. Dabei handelt es sich um die Struktur, nach der die Daten auf der Festplatte angeordnet werden. Die ist entscheidend dafür, mit welchen Systemen du deine Festplatte verwenden kannst. Während beispielsweise manche nur mit Windows kompatibel sind, funktionieren andere nur mit Mac-Systemen. Grundsätzlich besteht zwar die Möglichkeit, das Dateisystem mit einem speziellen Programm zu formatieren, allerdings werden dabei die Daten gelöscht, die sich auf der Festplatte befinden. Du solltest sie also vorher sichern.

Folgende Dateisysteme sind am weitesten verbreitet:

DateisystemDetails
FAT32 / exFAT
  • häufig bei MP3-Playern, USB-Sticks und Festplattenrecordern verwendet
  • kann von Windows- und Mac-Systemen verarbeitet werden
  • keine Dateien größer als 4 GB können verschoben werden
  • nicht für größere Sicherungsdateien geeignet
NTFS
  • von meisten Windows-basierten Computern und Notebooks verwendet
  • kann von Mac-Systemen geladen werden, aber Mac-Systeme können keine Daten darauf schreiben
HFS+ / HFSX
  • Dateisystem von Apple
  • kann mit zusätzlicher Software auch von Windows-PCs gelesen werden, beschreiben ist aber nicht möglich

Die Anschlüsse

Externe Festplatten lassen sich auf verschiedene Arten anschließen, per USB, eSata, Expresscard und Thunderbolt. Der USB-Anschluss ist dabei die Variante, die am häufigsten vorkommt. Praktisch jeder Computer ist damit ausgestattet. Üblicherweise hast du hier die Wahl zwischen USB 2.0, USB 3.0 und USB 3.1. Wir empfehlen dir ganz klar, deine SSD-Festplatte mit einem USB-3.0- oder einem USB-3.1-Anschluss zu nutzen. Die Datenübertragungsraten und die Kompatibilität mit verschiedenen Geräten sind einfach am besten.

Damit du eine bessere Vorstellung von den Geschwindigkeiten hast, vergleichen wir sie einmal etwas genauer. Bei USB 2.0 ist die Datenrate auf einen Wert von 480 Mbit/s reduziert. Das ergibt einen Durchsatz von 60 MB/s. Für eine SSD ist das zu langsam, weshalb du hier kein USB-2.0-Kabel verwenden kannst. Bei USB 3.0 sind die Übertragungsraten schon deutlich höher. Hier liegen sie bei 4,8 Gbit/s. Damit kannst du die Geschwindigkeit der SSD voll auskosten.

Eine weitere Möglichkeit ist die ExpressCard. Diesen Anschluss bieten viele mobile Geräte wie Tablets und Laptops. Die Geschwindigkeit beträgt hier etwa 2 Gbit/s. Das entspricht einem Durchsatz von 250 MB/s Auch eSATA bietet mit 2,5 GBit/s gute Werte. Der Nachteil besteht hier allerdings darin, dass die maximale Kabellänge einen Meter beträgt. Mit der Vielzahl an verfügbaren Anschlüssen kannst du die SSD-Festplatten mit vielen verschiedenen Geräten verwendest. So ist es kein Problem, das richtige Modell für Notebooks, Tables, iPhones, iPads oder sonstige Smartphones zu finden.

Eine weitere Schnittstelle, die heute kaum noch in Gebrauch ist, ist FireWire. Für SSD Festplatten ist sie nicht geeignet, da die Raten mit 50 – 100 Mbit/s einfach zu gering sind.

Die wichtigsten Hersteller

HerstellerBesonderheiten
Samsung Logo
  • südkoreanisches Unternehmen
  • 1938 gegründet
  • Sortiment umfasst DRAM- und NAND-Flashspeicher, Smartphones, Fernsehgeräte und mehr
  • V-NAND-Technologie: sehr viel höhere Lebensdauer als SSDs mit herkömmlichem NAND-Flash
  • höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit dank RAPID-Modus in Verbindung mit Samsung Magician Software
  • effizientes Power-Management
  • besonders sparsamer Verbrauch und hohe Datensicherheit z.B. bei 850-Pro-Serie
Transcend
  • chinesisches Unternehmen
  • 1988 gegründet
  • Sortiment umfasst Verschlüsselungssoftware, Speichermodule und Arbeitsspeicher
  • besonders kleine und leichte SSD-Festplatten
  • mit zuverlässigem NAND-Speicher hergestellt
  • besonders leise, wärme- und schockresistent
  • bei vielen Festplatten Montage-Kits im Set enthalten
Verbatim
  • Tochterunternehmen von Mitsubishi Chemical
  • Hauptsitz in North Carolina
  • zum Sortiment gehören DVD-Rams, externe Festplatten, wiederbeschreibbare CDs, Dual-Layer-DVDs und mehr
  • Festplatten sind besonders leicht und leise
  • schlanke Metallgehäuse
  • mit Nero Backup-Software ausgestattet
  • auch 4K-Videos lassen sich ohne Probleme übertragen
Sandisk
  • US-amerikanisches Unternehmen
  • 1988 gegründet
  • SSDs mit Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 535 MB/s
  • Full-Service-Software-Suite mit übersichtlichem Dashboard
  • besonders günstige Preise
  • sehr geringe Bootzeiten
Intenso
  • deutsches Unternehmen
  • 1998 gegründet
  • Angebot vor allem im Bereich Speichermedien und Unterhaltungselektronik
  • Festplatten zeichnen sich durch geringen Stromverbrauch aus
  • besonders hohe Kapazitäten
  • Lesegeschwindigkeiten von bis zu 520 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 500 MB/s
Kingston
  • US-amerikanisches Unternehmen
  • 1987 gegründet
  • Sortiment umfasst neben SSD-Festplatten Flash-Speicher für Digital-Kameras, Computer, Smartphones, MP3-Player und Drucker
  • viele Komplettpakete mit Speicherkapazitäten bis zu 960 GB erhältlich
  • besonders preiswerte Geräte

3 beliebte externe SSD Festplatten im Detail

Transcend ESD400

(76 Rezensionen)
Transcend ESD400

Besonderheiten

  • Maße: 9,2 x 1 x 6,2 cm
  • Farbe: Schwarz
  • Unterstützte Software: Mac OS X 10,9 Mavericks
  • Gewicht: 56g
  • Geschwindigkeit: 410 MB/s Lesen, 250 MB/s Schreiben
  • USB 3.0
  • Schutzhülle im Lieferumfang enthalten
Klein, robust und leicht – mit diesen Worten lässt sich die Transcend ESD400 am besten beschreiben. Diese SSD-Festplatte passt problemlos in die Hemdtasche. Auch in puncto Flexibilität und Unkompliziertheit punktet sie. Die Einrichtung dauert hier sowohl am Mac als auch am normalen PC gerade einmal ein paar Sekunden. Weiterhin wurde die hohe Reaktionsgeschwindigkeit lobend hervorgehoben. Lediglich das beigelegte Kabel wurde von einigen Nutzern als etwas klobig und steif beschrieben.
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Sandisk Extreme 500 Portable SSD

(11 Rezensionen)
Sandisk Extreme 500 Portable SSD

Besonderheiten

  • Maße: 1,8 x 8,3 x 13,3 cm
  • Farbe: Schwarz
  • Kapazität: 480 GB
  • 9 Mal höhere Geschwindigkeit als bei herkömmlichen mobilen Festplatten
  • SecureAccess Software mit 128-Bit-AES-Verschlüsselung
  • Geschwindigkeit bis zu 850 MB/s
Diese SSD zeichnet sich durch ihren fairen Preis, ihre hohe Leistung und ihre hochwertige Verarbeitung aus. Alle Stecker sitzen hier optimal und nichts wackelt. Auch beim Kopieren von großen Datenmengen gibt es hier keinerlei Probleme. Diese Festplatte ist für alle geeignet, die Wert auf einen hohen Durchsatz und einen günstigen Preis legen. Auch die geringe Wärmeentwicklung überzeugt. Selbst bei längerem Betrieb wird die Platte gerade einmal handwarm.
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Samsung Portable SSD T3 500 GB

(186 Rezensionen)
Samsung Portable SSD T3 500 GB

Besonderheiten

  • Maße: 7,4 x 5,8 x 1 cm
  • Farbe: Schwarz, Silber
  • Kapazität: 500 GB
  • praktisches Visitenkartenformat
  • 3 Jahre Herstellergarantie
  • Datenübertragungsraten von bis zu 450 Mbit/s lesend und schreibend
Bei dieser Festplatte handelt es sich um eine kleine kompakte und leichte Speicherlösung, die sowohl für Windows als auch für Mac und Android geeignet ist. Sehr gerne wird sie auch zur Speichererweiterung bei Konsolen wie der PS4 oder der Xbox 360 genutzt. Kleine Kritikpunkte gibt es bei der Qualität des Kabels. Ansonsten bekommst du hier aber ein hochwertiges Gerät geboten, das du in vielen verschiedenen Bereichen einsetzen kannst.
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Tipps zum richtigen Umgang mit SSD Laufwerken

Damit du lange Freude an deiner SSD-Festplatte hast, ist es wichtig, dass du sie pfleglich behandelst. Die wichtigsten Tipps haben wir dir hier zusammengestellt.

Vorsicht beim Abziehen der Festplatte

Zunächst einmal solltest du sie niemals einfach am Stecker vom PC abziehen. Dabei kann es passieren, dass Daten unvollständig kopiert oder beschädigt werden. Auch Defekte an der Festplatte und Lesefehler bei anderen Daten, die bereits zuvor gespeichert wurden, können auftreten. Entferne die Festplatte deshalb immer über den Befehl „Hardware sicher entfernen“ bzw. „Auswerfen“. So stellst du sicher, dass keine Beschädigungen an den Daten auftreten.

Grundsätzlich hast du auch die Möglichkeit, dir eine externe SSD selbst zu bauen. Alles, was du brauchst, ist ein passendes Leergehäuse, in das du deine SSD einbauen kannst. Das Ganze erfordert zwar ein wenig Geschick, aber grundsätzlich ist es ohne Probleme möglich. Wichtig ist vor allem, dass am Gehäuse und an der Festplatte jeweils ein SATA-Anschluss vorhanden ist. Weiterhin ist die korrekte Bauhöhe des Gehäuses und der Festplatte zu berücksichtigen. In der Regel liegt sie zwischen 7 und 12 mm. Gehäuse findest du beispielsweise von Marken wie den folgenden:

  • Verbatim
  • OWC
  • Plextor

Wie partitioniert man seine SSD-Festplatte

Die Vorgehensweise zur Partitionierung einer SSD-Festplatte ist genau dieselbe wie bei einer HDD. Die dafür notwendigen Tools sind auf dem Betriebssystem in der Regel bereits vorinstalliert. So wirst du Schritt für Schritt durch die Einrichtung von einer oder mehreren Partitionen geführt.

Was tun, wenn die externe Festplatte nicht erkannt wird

Hin und wieder kann es vorkommen, dass der PC die externe Festplatte nicht erkennt. In diesem Fall ist es zunächst einmal sinnvoll, den Anschluss an einem anderen Gerät zu testen. Nimm hierzu einfach das USB-Kabel und stecke es um. Wenn es nicht funktioniert, ist das Kabel die Fehlerursache und du musst es ersetzen. Wenn der Anschluss mit einer anderen Festplatte funktioniert, ist vermutlich die Hardware defekt.

Bei Windows kannst du darüber hinaus noch einen kleinen Trick einsetzen, die Datenträgerverwaltung. Hier kannst du erkannte, aber nicht angezeigte Speicher noch einmal neu aktivieren

Fazit

SSD-Festplatten zeichnen sich durch ihre Geschwindigkeit, ihre Lautlosigkeit und ihre Langlebigkeit aus. Hier bekommst du ein Speichermedium geboten, das du für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzen kannst. Der große Vorteil dabei: externe Festplatten kannst du problemlos überall nutzen, ohne dass du sie erst einbauen musst. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du die Festplatte beispielsweise zur Speichererweiterung von Konsolen wie der PS4 und der Xbox360 nutzen willst. Für die höhere Leistung und Geschwindigkeit musst du allerdings auch ein wenig mehr Geld einplanen.

Weiterführende Links

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